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Neues Angebot für Mitglieder: die Bildungsreise des Fachverbands Sucht
Der Fachverband Sucht freut sich, seine Mitglieder erstmals zu einer Bildungsreise einzuladen. Die Reise führt nach Holland, wo Sie die Gelegenheit haben, verschiedene Organisationen und Programme der Suchthilfe kennenzulernen. Die Anzahl Teilnehmende ist beschränkt - first come, first served!

Auf Anregung einiger Mitglieder organisiert der Fachverband Sucht erstmals eine Bildungsreise. Ziel der Reise nach Holland ist, neue Ideen und Impulse zu gewinnen für die Weiterentwicklung der Angebote der Suchthilfe in der Schweiz. Das Angebot richtet sich exklusiv an die Mitglieder des Fachverbands Sucht. Angesprochen sind Personen in leitender Position in einer Mitgliedsorganisation des Verbands. Die Anzahl Teilnehmende ist auf 14 Personen beschränkt. Es wird eine Warteliste geführt. Das Programm sowie alle weiteren Informationen finden Sie unten.

Kontakt und Anmeldung: Charlotte Zysset, Finanzen / Administration, zysset@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 64

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Cannabis-Pilotprojekte: Befragung Cannabiskonsumierender gestartet

Die städtischen und kantonalen Pilotprojekte zum regulierten Verkauf von Cannabis gehen einen Schritt weiter: Am 21. November 2016 haben die Städte Bern und Zürich sowie die Kantone Basel-Stadt und Genf die Online-Plattform www.canreg.ch lanciert. Über diese Plattform befragen sie Cannabis-Konsumierende, unter welchen Bedingungen sie sich an einem mehrjährigen Studienprojekt zum kontrollierten Verkauf von Cannabis beteiligen würden. Die Befragung läuft anonym und dauert noch bis zum 21. Dezember 2016.

Link zur Befragung: www.canreg.ch

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Industrie & Prävention
Kooperation oder unheilige Allianz?

Donnerstag, 9. Februar 2017

Die Suchtfachpersonen sind sich weitgehend einig: In der Prävention und Behandlung geht es darum, Menschen zu befähigen, Alkohol, Tabak, Medikamente, illegale Drogen, Online-Angebote und Geldspiele in einem Mass und auf eine Art zu konsumieren, dass ihre körperliche und seelische Gesundheit möglichst wenig Schaden nimmt. Wenn es aber um die Frage geht, mit welchen Partnern dafür am gleichen Strick gezogen werden soll, ist es mit der Einigkeit zuweilen rasch vorbei. Vor allem dann, wenn es um die Zusammenarbeit mit «der Industrie», also mit Herstellern und Anbietern von Alkohol, Tabak, Medikamenten, Geldspielen und Online-Angeboten geht. Die Frage, ob die Zusammenarbeit der Suchtprävention und -behandlung mit der Industrie ein erfolgsversprechendes Vorhaben ist, ist deshalb bis heute ungeklärt.

Die Soirée «Industrie & Prävention» des Fachverbands Sucht geht genau dieser Frage nach. Die Soirée bietet Vertreterinnen und Vertretern von Herstellern und Anbietern auf der einen und Fachpersonen der Prävention und Behandlung auf der anderen Seite die Gelegenheit, die Möglichkeiten und Grenzen einer Zusammenarbeit in einem ungezwungenen Rahmen zu diskutieren.

Weitere Informationen finden Sie hier.
Anmeldung obligatorisch

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Vorwärts in die Zukunft: Suchtarbeit neu denken!
Neue Möglichkeiten für die Suchtarbeit im Kontext gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Megatrends

Wirtschaftliche und gesellschaftliche Megatrends wie zum Beispiel die Digitalisierung, die ausgeprägte Ich-Orientierung und die Auflösung der gesellschaftlichen Solidarität wirken sich auch auf die Suchtarbeit aus. Sie bieten der Prävention und Behandlung von Sucht neue Chancen, stellen sie aber auch vor neue Herausforderungen. Wie kann die Suchtarbeit damit umgehen und sich in diesem stark veränderten Umfeld positionieren? Welche neuen Möglichkeiten eröffnen sich ihr? Diese Fragen stehen im Zentrum des Fachgruppentags 2017.

Weitere Informationen und die Möglichkeit sich anzumelden finden Sie hier.

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Die Fachgruppe «Kontrollierter Konsum» sucht neue Mitglieder

Die Fachgruppe trifft sich zweimal jährlich, um Aktuelles und Bewährtes rund um das Thema Kontrollierter Konsum auszutauschen. Sie ist offen für neue Mitglieder!

In der Gruppe wird angeregt diskutiert, und es werden spannende Referentinnen und Referenten eingeladen. Dabei geht es um Erfahrungen mit den Gruppen-Programmen AkT und KISS, aber auch allgemein um das Thema zieloffene Suchtarbeit im Einzelsetting.

Das nächste Treffen findet im Mai 2017 statt.

Für nähere Informationen wenden sich Interessierte gerne an Brigitte Hunkeler:
brigitte.hunkeler@win.ch oder 052 267 66 15

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Save the Date: Fachtagung «Sucht im Alter»

In einem neuen Projekt beschäftigt sich der Fachverband Sucht mit der Versorgung alternder abhängigkeitserkrankter Menschen. Wichtigster Teil des Projekts ist eine interdisziplinäre Fachtagung, die am 30. August 2017 stattfinden wird – merken Sie sich diesen Termin vor!

Die Versorgung alternder abhängigkeitserkrankter Menschen ist mit vielen Fragen und Unsicherheiten verbunden. Das Thema ist gesellschaftlich stark tabuisiert, geeignete Versorgungsstrukturen fehlen vielerorts, betroffenen Fachpersonen mangelt es meistens an Wissen, und interdisziplinäre Kooperationen stecken noch in den Kinderschuhen. Der Fachverband Sucht will einen Beitrag dazu leisten, diese Situation zu verbessern und hat ein interdisziplinäres Projekt ins Leben gerufen. Dieses hat zum Ziel, das Thema zum Thema zu machen, den Wissensstand dazu zu verbessern, den dringendsten Handlungsbedarf zu erheben sowie den Suchtfachbereich mit dem Alters- und Pflegebereich zu vernetzen, um auf diesem Weg Kooperationen anzustossen.

Ein Teil dieser Ziele will er mit einer Fachtagung zur Versorgung alternder abhängigkeitserkrankter Menschen erreichen. Diese findet am 30. August 2017 in Zürich statt. Die Fachtagung wird von einer interdisziplinär zusammengesetzten Steuergruppe vorbereitet und richtet sich an VertreterInnen der Suchtmedizin und Suchthilfe sowie des Alters- und Pflegebereichs. Reservieren Sie sich dieses Datum unbedingt schon heute!

Die folgenden Organisationen wurden als Kooperationspartner für das Projekt gewonnen. Ein Grossteil von ihnen ist auch in der Steuergruppe zur Fachtagung vertreten:
- Association Spitex privée Suisse ASPS
- Pro Senectute Schweiz
- Schweizerischer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner SBK – ASI
- Schweizerische Gesellschaft für Alterspsychiatire und – psychotherapie SGAP / SPPA
- Schweizerische Gesellschaft für Gerontologie SGG SSG
- Schweizerischer Verein für Pflegewissenschaft VFP
- Schweizerische Gesellschaft für Suchtmedizin SSAM
- Spitex Verband Schweiz
- Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte FMH

Kontakt: Amanda Kiefer, Projektleiterin, kiefer@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 65

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Save the Date: Präventionstag 2017
Am 5. September 2017 findet der nächste Präventionstag des Fachverbands Sucht statt.

Nach erfolgreicher Durchführung des Präventionstages im September dieses Jahrs freuen sich der Fachverband Sucht und die engagierte Steuergruppe, das Datum für den Präventionstag 2017 bekannt zu geben: Der nächste Präventionstag des Fachverbands Sucht findet am Dienstag, 5. September 2017 statt.

Die jährlich stattfindenden Präventionstage bieten Fachpersonen aus der Prävention und Gesundheitsförderung wie auch weiteren Interessierten die Möglichkeit, sich untereinander zu vernetzten und über aktuelle, für ihr Fachgebiet relevante und praxisnahe Themen zu diskutieren.

Das Thema der Tagung sowie weitere Details zu Programminhalt und Tagungsort werden Anfang 2017 bekanntgegeben und auf der Webseite des Fachverbands Sucht publiziert.

Kontakt: Helen Walker, Projektleiterin, walker@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 68

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Kalifornien für einen verantwortungsvollen Weg im Umgang mit Cannabis

Am 8. November 2016 haben die Bürgerinnen und Bürger Kaliforniens ein wegweisendes Gesetz zur Regulierung des Cannabismarktes angenommen. Dieses geht weiter als die Gesetzgebung der anderen Staaten der USA, die den Cannabismarkt bereits reguliert haben: Kalifornien ist bestrebt, nicht nur den Gesundheitsschutz und die Sicherheit seiner Einwohnerinnen und Einwohner zu sichern, sondern auch die nachhaltige Entwicklung in der Region. Die Medienmitteilung des Fachverbands Sucht dazu finden Sie unter dem folgenden Link.

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Wie weiter mit der KAP Tagung und den KAP plus Veranstaltungen?

Das Nationale Programm Alkohol (NPA) des Bundesamts für Gesundheit (BAG) endet Ende 2016. Trotzdem werden die KAP-Tagung und die KAP plus-Veranstaltungen, beides Massnahmen des NPA, im Jahr 2017 weitergeführt.

Im Rahmen des NPA fanden jährlich eine ganztägige KAP Tagung und drei halbtägige KAP plus-Veranstaltungen statt. Die zweite Phase des NPA läuft Ende 2016 aus, und an die Stelle der bisherigen nationalen Programme und Massnahmenpakete treten die Strategien Sucht und Nicht übertragbare Krankheiten (NCD). Deshalb stand die Frage im Raum, ob und in welcher Form die bisherigen KAP (plus)-Veranstaltungen auch in Zukunft durchgeführt werden. Auch wenn die Massnahmenpläne zu den beiden neuen Strategien des BAG noch nicht bekannt sind, so steht doch fest, dass die KAP Tagung und KAP plus-Veranstaltungen auch 2017 durchgeführt werden. Allenfalls wird der enge Fokus der Veranstaltungen auf alkoholspezifische Fragen aufgehoben und hinsichtlich der Strategien Sucht und NCD thematisch erweitert. Wie es ab 2018 weitergeht, wird unter anderem auf Basis einer Bedürfniserhebung bei den Kantonen bestimmt werden.

Der Fachverband Sucht hat in Zusammenarbeit mit GREA und im Rahmen des NPA bisher 14 KAP Tagungen und 15 KAP plus-Veranstaltungen organisiert. Weitere Informationen dazu finden Sie unter: www.kap-pac.ch

Kontakt: Amanda Kiefer, Projektleiterin, kiefer@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 65

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Aufruf: Broschüren zum Thema Essstörungen

Das Thema Essstörungen nimmt im Beratungsalltag der Suchtfachpersonen zunehmend Raum ein. Die Essstörung steht dabei oft in Verbindung mit anderem Suchtverhalten. Angesichts dessen wäre es wichtig, eine neutrale Broschüre zur Thematik zur Verfügung zu haben. Eine solche scheint es aber nicht zu geben.

Im Beratungsalltag der Berner Gesundheit nimmt das Thema der Essstörungen einen festen Platz ein. Bisher haben sich die BeraterInnen mit Broschürenmaterial aus Deutschland (BZgA) oder von der Arbeitsgemeinschaft Essstörungen Zürich (AES) beholfen, um die Mediothek damit zu bestücken oder sie an Veranstaltungen aufzulegen. Diese Ausgangslage wird von einzelnen BeraterInnen indessen als nicht befriedigend empfunden. Eine neutrale Broschüre, die auf den Suchtbereich zugeschnitten ist, wäre aus ihrer Sicht sehr wünschenswert. Diese sollte die häufige Verknüpfung mit anderem Suchtverhalten (z.B. Alkohol, Tabak) aufgreifen und gendergerechte Aussagen enthalten.

Franziska Löw, Berner Gesundheit, ist an Rückmeldungen zu dieser Problematik und einem allfälligen weiteren Austausch sehr interessiert. Im Zentrum stehen dabei die Fragen, mit welchen Broschüren andere Fachstellen arbeiten, und ob es noch weitere BeraterInnen gibt, die eine Broschüre, wie sie oben skizziert wird, wünschen. Wenn ja, nehmen Sie bitte mit Sandra Lehmann vom Fachverband Sucht Kontakt auf.

Kontakt: Sandra Lehmann, Projektleiterin, lehmann@fachverbandsucht.ch, 044 266 60 67

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Film_Alkohol

SafeZone.ch: Neue Promotionsfilme
Die Beratungsplattform SafeZone.ch hat jüngst eine Online-Filmkampagne zur Promotion ihrer Angebote gestartet. Dafür wurden drei kurze Web-Clips erstellt, welche die Vorzüge der Online-Beratung humorvoll darstellen. Zwei davon dürfen ab sofort genutzt werden.
Die beiden Filme können unter den folgenden Links angeschaut werden. Der dritte Film steht ab dem 17. Juni 2016 zur Verfügung.
Web-Clip Cannabis
Web-Clip Alkohol

Weitere Informationen zur Nutzung der Clips und Kontakt:
Infodrog, Alwin Bachmann, a.bachmann@infodrog.ch, 031 376 04 01

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Neuauflage «Praxisbuch Sucht»

Im Juli 2016 ist eine Neuauflage des «Praxisbuch Sucht» von Anil Batra und Oliver Bilke-Hentsch erschienen (im Georg Thieme Verlag).

Das Phänomen der Suchterkrankungen ist sehr komplex. Wer an einer umfassenden und aktuellen Darstellung des momentanen Forschungsstandes und an Empfehlungen von ExpertInnen interessiert ist, liegt mit diesem praxisorientierten Buch richtig. Es ist ideal als Einstieg für die Arbeit in der Suchtkrankenversorgung und als Grundlage für eine Spezialisierung in Suchttherapie oder Suchtmedizin. Immer unter Berücksichtigung der neuen S3-Leitlinie und DSM-5.

Der Schwerpunkt liegt auf den häufigsten und stoffgebundenen Süchten. Alle wesentlichen Substanzen mit exakten Charakteristika, Epidemiologie und soziokulturellen Besonderheiten werden differenziert nach Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aufgezeigt. Welche Akuttherapie und Postakutbehandlung bei der jeweiligen Substanz anzuraten ist, wird ebenso ausführlich und praxisnah beschrieben. Die Therapiekonzepte berücksichtigen nicht nur die Frühintervention und die Akuttherapie, sondern auch die Rückfallprophylaxe.

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Nicht übertragbare Krankheiten: Neues Monitoring-System

In Zusammenhang mit der neuen Strategie zur Prävention nicht übertragbarer Krankheiten (NCD-Strategie) erarbeitet das Bundesamt für Gesundheit (BAG) ein neues NCD-Monitoring-System. Nun liegt eine Beschreibung der Datenquellen vor, die für das Monitoring genutzt werden sollen.

Das Schweizerische Gesundheitsobservatorium Obsan hat im Auftrag des BAG und in Zusammenarbeit mit verschiedenen ExpertInnen die Datenquellen zusammengestellt und beschrieben, die in Zukunft die Grundlage für das Monitoring der nicht übertragbaren Krankheiten bilden werden. Die Beschreibung jeder Datenquelle enthält unter anderem Informationen zu Erhebungsmethode, Stichprobe, Messzeitpunkten und Kosten sowie eine generelle Einschätzung ihrer Wissenschaftlichkeit.

Monitoring-System NCD

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